Poker light

Benötigte Utensilien: Kartenspiel, Schnapsgläser, Alkohol
Spieleranzahl: mindestens drei Spieler, keine Obergrenze

Die Karten werden gemischt und anschließend verteilt, wobei jeder Spieler drei Karten erhält. Gespielt wird mit einem „Pokerblatt“ – die Karten sind also von 2 bis 10 und von Bube bis Ass „durchnummeriert“. Die Werte der Karten entsprechen den Werten beim BlackJack – der Wert der nummerierten Karten entspricht der aufgedruckten Zahl, während Bube, Dame und König den Wert 10 erhalten. Das Ass ist bei diesem Spiel im Gegensatz zum BlackJack immer 11 wert.

Die jeweils erhaltenen Karten dürfen nur vom Besitzer eingesehen werden. Die Werte der drei erhaltenen Karten werden aufaddiert. Am Ende einer Runde gewinnt der Spieler, dessen Karten den höchsten Gesamtwert aufweisen. Ein Spieler beginnt nun und tätigt einen Einsatz – er füllt eines der Schnapsgläser mit Alkohol und stellt es in die Mitte des Tisches. Es geht nun im Uhrzeigersinn weiter: Jeder Spieler kann entscheiden, ob er mitgeht (also ebenfalls ein Glas füllt und in die Mitte stellt), erhöht oder aussteigt. Insgesamt erfolgen höchstens drei Durchgänge, in denen mitgegangen, erhöht oder gepasst werden kann.

Am Ende dieser drei Durchgänge decken alle Spieler, die sich noch im Spiel befinden, ihre Karten auf. Der Spieler, dessen Karten den höchsten Gesamtwert aufweisen, gewinnt die Runde und erwirbt damit das Recht, die im Pott befindlichen gefüllten Schnapsgläser auf die Verlierer der Runde zu verteilen. Er entscheidet also, welcher der unterlegenen Mitspieler wie viele Schnapsgläser leeren muss.

Ähnlich wie beim Poker entscheiden die Verlierer gewissermaßen also mit darüber, welchen Einsatz sie riskieren: Gehen sie trotz schlechter Karten mit, erhöhen sie die Gesamtzahl der am Ende zu verteilenden Gläser. Steigen sie hingegen früh aus, minimieren sie den „Schaden“, der ihnen am Ende droht.